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Die Schola Gregoriana Monostorinensis
interpretiert das neuerdings gereinigte Repertoire der europäischen
Tradition aufgrund von anspruchvollster Auslegunsgpraxis des
gregorianischen Chorals: der sogenannten Semiologie. Ebenso verwendet sie
die semiologischen Erfahrungen bei der Wiedergabe des ungarischen
Gregorianums, das durch die wissenschaftliche Tätigkeit berühmter
Budapester Forscher (z.B. Benjamin Rajeczky, László Dobszay, Janka
Szendrei) ein wahrer Schatz der europäischen Kultur geworden
ist. |
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Die gregorianische Semiologie ist die systematische Auslegung eigenartiger Zeichen,
sogenannter Neumen der frühesten Notationen (neuma =
Wink): sie bietet also die
zugänglichste Methode für die Bestimmung der Kohärenz zwischen Wort und
Melodieführung. Auf der Spur von Eugène Cardin, Benediktiner aus Solesmes,
arbeiten heutzutage zahlreiche Gregorianisten mit den Methoden der
Semiologie, z. B. Alessandro Turco, Rupert Fischer, Berchmans Göschl,
Luigi Agustoni, Kornelius Pouderoijen, Godehard Joppich. Die semiologische
Interpretationslehre wurde im ungarischen Sprachgebiet von Georg Béres
eingebürgert. |
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Die Klausenburger Kalvaria-Kirche im Stadtviertel „Monostor"
(die „Taufpatin" der Schola Gregoriana Monostorinensis) wurde an der
Stelle der ehemals berühmten Benediktinerabtei gebaut. Sie gilt also als
ein Erinnerungsort für mittelalterliche Kultur von verbindlicher Kraft.
Die Kirche, die in der 90-er Jahren restauriert wurde, erhielt 1998 den
Preis „Europa Nostra". |
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Gregorianische Ferienlager für Kinder
Das perspektivische Ziel der Schola Gesellschaft und der Schola Gregoriana Monostorinensis ist das Interesse der Kinder am authentischen liturgischen Gesanges zu erwecken und ihre Sachkenntnis daran zu stärken. Diesen Ziel fördern die Ferienlager für Kinder.
Außer dem Gesangunterricht, vermitteln wir auch religiöse Kenntnisse, eine Eiführung in die Kirchen- und Liturgiegeschichte, Grammatik und Textdeutung. Wir beschäftigen uns täglich umgefähr vier Stunden mit der Einführung in den liturgischen Gesang. Dabei bleibt natürlich auch viel Zeit für gemeinsame Spiele und Ausflüge. Während des Ferienlagers finden auch liturgische Dienste statt, da uns das Gregorianlernen darauf vorbereitet und geeignet macht.
In den Ferienlagern unterrichten Mitglieder der Schola Gregoriana Monostorinensis.
Seit dem Jahr 2001 wächst die Anzahl der Interessenten ständig. Anfangs beschäftigten wir uns nur mit Kindern aus Klausenburg, aber danach kamen immer mehrere Kinder auch aus anderen Städten. (Hermannstadt, Deva, Budapest, Neumarkt usw.)
Ferienlager:
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2001
– Călăraşi Turda / Harasztos
2002
– Leghia / Jegenye
2003
– Vlaha / Magyarfenes
2004
Juni-Juli – Tureni / Tordatúr
2004
Juli-August – Izvoru Mureş / Marosfő
2005
– Tureni / Tordatúr
2006 – Izvoru Mureş /
Marosfő
2008 – Cozmeni /
Csíkkozmás
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“Unabhängig davon, ob es sich um Grundschul-, Gymnasium-, oder Lyzeumschüler handelt, sind Kinder für den gregorianischen Gesang sehr empfänglich. Das kann hauptächlich die Tatsache erklären, dass das Musikideal der modernen Zeit ihre Fertigkeit für das textabhängige, atonale Musizieren mit subjektivem Rhytmus, nicht gänzlich zerstört hat. [...] Eigentlich unterrichten wir gregorianischen Choral in diesen Ferienlagern nicht hauptsächlich aus religiösem Motiv. Vielmehr möchten wir den Kindern das ergänzen, was die Schule entlang seines Lehrplans völlig vernachlässigt. Alldie, die die Geheimnisse des gregorianischen Chorals kennen, wissen vielmehr vom Alphabet der Musik, als die, die bloß mit der Volksmusik, oder der heutzutage so populären Renessaincemusik beginnen.“
Tamás Jakabffy, „Vasárnap“ [„Sonntag“], 12. Juli 2002)
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CD/DVD