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Playing Time: 76’ 30” |
Diese Aufnahme bietet einen Einblick in die liturgische Musik des Pfingstsonntags, das Fest, das die Osterperiode beendet. Es enthält sowohl Gesänge aus dem „repräsentativen Repertoire“ wie z. B. die Hymne „Veni Sancte Spiritus“, als auch weniger bekannte Offertoriumverse der Messen („Offertoriale Triplex“, 1985), oder eine Sequenz („Sancti Spiritus adsit nobis gratia“) des 912 gestorbenen berühmten sanktgallener Benediktinern Notker Balbulus (der „stotternde“ Notker).
Die überwiegende Mehrheit der Gesänge haben wir anhand des 1979 in Solesmes (Frankreich) von den Benediktinern publizierten „Graduale Triplex“ vorbereitet. Dabei haben wir versucht, die im 9. und 10. Jahrhundert entstandene graphische Zeichen (Neumen), die schon lange Zeit vor der Erfinung der Notenschrift auf den Blättern der laoner, sanktgallener oder einsiedelner Handschriften der Geist und die Art des zeitgenössischen kirchlichen Gesanges festhielten, zu interpretieren.
Der Laudes des Pfingstsonntags wird nach der Art und Weise der von vielen bekannten und benutzten „Liber Usualis“ bzw. der „Antiphonale Monasticum“ gesungen. Die schon erwähnte Sequenz des Notker Balbulus, die auf dieser CD als allerletztes zu hören ist, ist anhand eines sanktgallener Handschrift vorbereitet worden.
Die Aufnahme fand im Juli 2003 in Klausenburg-Mănăştur, in der Mariä Himmelfahrt- („Kalvaria“) Kirche statt. Früher stand am gleichen Ort die Abteikirche der Benediktiner.